Jugenddemokratiepreis der Bundeszentrale für politische Bildung

Der Jugenddemokratiepreis der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb wird 2011 zum dritten Mal vergeben. Er zeichnet ein Projekt aus, das sich in herausragender Weise für Demokratie oder Demokratisierung in Europa einsetzt und würdigt das Engagement von jungen oder für junge Menschen. Der Jugenddemokratiepreis der bpb ist mit 3.000,00 Euro dotiert und wird in Kooperation mit dem Internationalen Demokratiepreis Bonn ausgeschrieben. Der Preisträger wird Ende Februar von einer Jugendjury ausgewählt. Die feierliche Preisverleihung findet im Mai in Bonn in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Demokratiepreis Bonn statt.

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Offener Brief des Bündnis gegen Rechts an die Synagogen-Gemeinde

Anlässlich der erneuten Schändung des Synagogenmahnmals und weiterer antisemitischer Schmiereien an der Außenmauer des israelitischen Friedhofs in Magdeburg erklärt das Bündnis gegen Rechts seine Solidarität mit der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg:

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Das aktuelle Argument: Die PISA-Studie 2009 der OECD

An der vierten PISA-Studie nahmen in Deutschland knapp 5.000 Jugendliche an 226 Schulen aller Schulformen teil. Seit dem Jahr 2000 untersucht die OECD die Leistungen von Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 Jahren. 2009 wurde der inhaltliche Schwerpunkt, wie schon im Jahr 2000, auf die Lesekompetenz gelegt.

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Rosemarie Hein lud Bürgerinnen und Bürger zur politischen Bildungsfahrt nach Berlin ein

Auf Einladung der Magdeburger Bundestagsabgeordneten Dr. Rosemarie Hein besuchten Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen-Anhalt Anfang Dezember im Rahmen einer politischen Bildungsfahrt die Bundeshauptstadt Berlin. Zum Teilnehmerkreis gehörten auch Mitglieder des Magdeburger Politischen Runden Tisches der Frauen, Studierende der Hochschule Magdeburg-Stendal sowie Schülerinnen und Schüler aus Magdeburg Nord. Sie wurden von der Landtagskandidatin Evelyn Edler begleitet.

Im winterlich verschneiten Berlin standen u.a. das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Landesvertretung Sachsen-Anhalt, das Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors", welches die europäische Dimension der NS-Gewaltherrschaft sichtbar macht, der Deutsche Bundestag und eine Stadtrundfahrt auf dem zweitägigen Besuchsprogramm.

Im persönlichen Gespräch informierte MdB Dr. Rosemarie Hein ihre Gäste, wie sich die Linksfraktion für die Rücknahme der Rente ab 67 und der Hartz-Gesetze, für die Ost-West-Angleichung von Löhnen, Renten und Sozialleistungen, die Einführung von Mindestlöhnen, und für das Ende der Kriegseinsätze der Bundeswehr einsetzt. Ausführlich wurde auch über bildungspoltische Themen gesprochen.

Der parlamentarische Schlagabtausch zwischen Schwarz-Gelber Bundesregierung und LINKER-Opposition zur Sicherheitsverwahrung konnte anschließend live von der Besuchertribüne erlebt werden.

Vorlesetag 2010 in Magdeburg

Im Rahmen eines vom Magdeburger Sich-Verlags am 26.11.2010 organisierten Vorleseabend im Telemann-Konservatorium las Rosemarie Hein "Die neuen Leiden des jungen W." von Ulrich Plenzdorf vor. Die Begeisterung war dem jungen wie altem Publikum sichtlich anzumerken, so ging an mancher Textstelle ein leises Lachen durch den Raum. Auch im nächsten Jahr, so das Fazit von Rosemarie Hein, wird es eine Beteiligung am Vorlesetag geben.

Fahnenaktion gegen Gewalt an Frauen

Am 25.11.2010 fand die von TERRE DES FEMMES initiierte Fahnenaktion zum zehnten Mal statt. Auch Dr. Rosemarie Hein setzte gemeinsam mit dem Frauenplenum der Bundestagsfraktion DIE LINKE durch das Zeigen der "frei leben"-Fahne ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Scheckübergabe an den Förderverein des Konservatoriums Georg Philipp Telemann e.V.

Am 17. November 2010 übergab Dr. Rosemarie Hein, MdB einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro an den Förderverein des Konservatoriums Georg Philipp Telemann e.V. Den Scheck nahm Roland Kähne, der Vorsitzende des Fördervereins und stellvertretender Direktor des Konservatoriums, entgegen.

Mit dieser Spende unterstützt Frau Dr. Hein das Engagement des Fördervereins für bedürftige und förderungswürdige Schüler der Musikschule. Sie kündigte an, auch weiterhin das Wirken des Fördervereins zu begleiten und zu unterstützen.

Bildungsfahrt von politisch interessierten aus Aschersleben und Magdeburg

In der vergangenen Woche während des 17. und 18. Novembers fand auf Einladung von Dr. Rosemarie Hein (Mitglied des Deutschen Bundestages) eine Bildungsfahrt für politisch Interessierte nach Berlin statt. Die Chance der politischen Weiterbildung der Tagung nutzten sowohl Magdeburger als auch zwei Schulklassen aus Aschersleben.

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KJH Werder

Alle Bedenken in den Wind geschlagen

Da beschließt der Stadtrat mit Einstimmigkeit am 14. Oktober etwa nachmittags um drei, das Jahr 2011 zum „Jahr der Jugend“ zu erklären und nur vier Stunden später ist das alles nichts mehr wert. Aber da geht es um den Erhalt einer Kinder- und Jugendeinrichtung auf dem Werder in einer herrlichen Villa mit Park, die jedoch sanierungsbedürftig ist. Die soll nach dem Willen der CDU zum Jahresende geschlossen und die Immobilie verkauft werden. Die LINKE forderte in dieser Sache eine Kinderbeteiligung, eine Verpflichtung, die sich der Stadtrat vor Jahren in solchen Fragen aufgegeben hat. Eine richtige Entscheidung, denn Analysen besagen, dass die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in den Kommunen am wenigsten beachtet werden. Doch die Stadtratsmehrheit aus CDU und SPD ist davon ungerührt:

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1. Tag der offenen Tür im Wahlkreisbüro

„Mit so einer großen Resonanz hätte ich nicht gerechnet“ so Rosemarie Hein, MdB über den Tag der offenen Tür in ihrem Wahlkreisbüro am 11.Oktober 2010. Hein weiter: „Wir hatten zwar gehofft, dass es einige Bürger und  Genossinnen und Genossen geben wird, die sich über meine Arbeit im vergangenen Jahr informieren möchten. Dass es dann aber doch so viele waren, überraschte mich schon. Besonders großen Anklang fanden die Diskussionsrunden mit Wulf Gallert, Ministerpräsidentenkandidat für die nächste Landtagswahl, Hans-Werner Brüning, dem Sozialbeigeordneten der Landeshauptstadt  Magdeburg und Eva von Angern, Landtagsabgeordnete und Stadtvorsitzende der Partei DIE LINKE. Aber auch das kulturelle Rahmenprogramm, welches durch die Akkordeongruppe der Musikschule bestritten wurde, kam sehr gut bei den Besucherinnen und Besuchern an.  Das hat mich den Entschluss fassen lassen, im nächsten Jahr wieder einen Tag der offenen Tür zu veranstalten, dann allerdings mit einem größeren Topf Gulaschsuppe, den diese war dieses Mal nach wenigen Minuten aufgegessen.“

Eröffnung der ersten Diskussionsrunde mit Hans-Werner Brünung und Eva von Angern durch Rosemarie Hein.
Eröffnung der ersten Diskussionsrunde mit Hans-Werner Brünung und Eva von Angern durch Rosemarie Hein.
Zweite Diskussionsrunde mit Wulf Gallert und Rosemarie Hein. (Moderatorin Eva von Angern)
Zweite Diskussionsrunde mit Wulf Gallert und Rosemarie Hein. (Moderatorin Eva von Angern)
Musik, Aktionen und Gespräche vor dem Wahlkreisbüro.
Musik, Aktionen und Gespräche vor dem Wahlkreisbüro.
Entgegnung zum Artikel "Ins Abseits ohne Ansage" in der Mitteldeutschen Zeitung vom 21.9.2010

Eigenartige Zitierpraxis nicht gemachter Aussagen

Mit großer Verwunderung habe ich heute zur Kenntnis genommen, dass ich bezüglich des Wahlausganges für die Nominierung der Direktkandidaten im Wahlkreis 10 von einer „Kriegserklärung“ gesprochen habe. So sehr ich aus sachlichen und fachlichen Gründen die Entscheidung gegen Eva von Angern für falsch halte, so wenig würde ich eine demokratische Wahlentscheidung in dieser Weise werten. Ich habe das auch nicht getan, weder gegenüber irgendjemandem von der Presse noch gegenüber irgendeinen am Samstag anwesenden. Ich sehe im Übrigen auch keinen Grund dafür. Ich halte solche Äußerungen für abenteuerlich und weise Unterstellungen dieser Art zurück. Die Mutmaßungen in der Mitteldeutschen Zeitung sind bezüglich dieser Entscheidung falsch und absurd. Wer soll denn wem warum den „Krieg“ erklärt haben? Wer so etwas verbreitet, will nicht nur dem aufgestellten Kandidaten, sondern auch der Partei schaden. Dass ich am Montag zu keinem Kommentar bereit war, hat ausschließlich damit zu tun, dass die Kommentierung der Entscheidung zuerst Sache des Stadtvorstandes zu sein hat, der, anders als im Artikel behauptet, auch die Empfehlung gemacht hatte. Meine Bewertung der Sache bespreche in nicht in der Öffentlichkeit, sondern zuerst mit dem Vorstand meines Stadtverbandes und natürlich mit den Betroffenen selbst.

Dr. Rosemarie Hein

Büroklausur - Bilanz und Ausblick
Besuch des KJH Werder in Magdeburg
Führung durch die Berufsbildende Schule Oschersleben

Vom 1. bis zum 3. September fand in Magdeburg die halbjährliche Klausur der Mitarbeiter des Teams Hein statt. Wir ließen das letzte halbe Jahr Revue passieren und verständigten uns über vergangene Projekte und künftige politische Vorhaben im Allgemeinen und Speziellen. Inhaltliche Schwerpunkte waren die Probleme des Bildungsföderalismus, der Fachkräftemangel im Bildungsbereich sowie Fragen der Schülerbeförderung und des kostenlosen Mittagessens. Zudem standen vielfältige Termine im Wahlkreis, wie eine öffentliche Bürgersprechstunde, der Besuch von Jugendprojekten und ein Gespräch in der berufsbildenden Schule in Oschersleben, auf dem Programm. Diese vielfältigen Eindrücke und Anregungen werden in unsere politische Arbeit – vor Ort und im Bundestag – einfließen. Wir danken allen Beteiligten für drei interessante Tage, anregende Diskussionen und Einblicke.

Sommertour 2010
19. August 2010

Sommertour in Wolmirstedt: „Wie man auch lernen kann…“

Produktive Unruhe herrscht im ganzen Schulhaus. „Sie werden keine Schülerin und keinen Schüler finden, der nicht arbeitet“, sagte der Schulleiter der Ganztagssekundarschule „J. Gutenberg“ in Wolmirstedt, Herr Thiel, als wir über den Flur in der ersten Etage gehen. Tische und Stühle stehen hier nicht nur in allen Klassenräumen und Fluren, sondern  selbst auf den größeren Treppenpodesten. Dabei ist keine Enge, alles ist weit, farbenfreundlich und offen – und biltzblank. Die Schülerinnen und Schüler achten selber auf Sauberkeit.

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16. August 2010

Sommertour in Klein Rosenburg und Breitenhagen: „Nein zum Saalekanal“

Während ihrer Sommertour durch den Wahlkreis machte Dr. Rosemarie Hein auch in Groß Rosenburg und Breitenhagen im Salzlandkreis Station. In vielen Gesprächen mit Einwohnerinnen und Einwohnern zeigte sich immer wieder, dass die positive Entwicklung der Region hier vor allem dem ehrenamtlichen Engagement vieler Akteure vor Ort zu verdanken ist. Insbesondere der sanfte Tourismus wurde zum Motor dieser Entwicklung. Es wurde aber auch deutlich, dass diese Entwicklung nicht durch verkehrspolitische Fehlplanungen kaputt gemacht werden darf, der Saale-Kanal würde den eingeschlagenen Weg  zu einer Sackgasse machen.

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Positionen

Konnten wir Gauck wählen?

Bereits im Vorfeld der Bundesversammlung erreichten die Abgeordneten, die Wahlfrauen und Wahlmänner der LINKEN Aufforderungen, den Bürgerrechtler Joachim Gauck zum Bundespräsidenten zu wählen. Bürgerinnen und Bürger verbanden ihre Aufforderung mit der Hoffnung, damit ein Zeichen für eine andere Politik setzen zu können. Nun, nachdem sich die Mehrzahl der LINKEN im dritten Wahlgang enthalten hat, gibt es bei vielen Unverständnis, Enttäuschung, ja harsche Kritik. Eine Chance sei verpasst worden.

Ist das wirklich so?

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Clara-Artikel:

Problemkind Bildung

»Es geht um die Kinder!«, tönt es in allen Parteien. Und wenn es dann wirklich darum geht, bessere Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern zu schaffen, wird sehr schnell die Schuldenbremse gezogen –
so wie das Roland Koch, Hessens scheidender ...

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8. Mai 2010
8. Mai 1945 - Tag der Befreiung

Am 8. Mai jährt sich das Ende des 2. Weltkrieges in Europa zum 65. Mal. An diesem Tag gilt unser Gedenken der unzähligen Opfer eines einzigartigen verbrecherischen Regimes. Wir erinnern uns an die, die in den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition und im Widerstand ihr Leben riskierten oder ließen, verfemt oder in das Exil getrieben wurden um Europa von der Barbarei des Nationalsozialismus zu befreien. Nutzen wir diesen Tag und sagen Danke - Спасибо - THANK YOU – MERCI. Halten wir das Vermächtnis all der Aufrechten wach und sagen:

„Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“. Der Schwur von Buchenwald ist zugleich Mahnung wie Erinnerung und zudem höchst aktuell.

Magdeburger Basisorganisationen zu Besuch im Bundestag

Auf meine Einladung hin besuchten engagierte Genossinnen und Genossen aus Magdeburger Basisorganisationen der Partei DIE LINKE am 10. Juni 2010 den Deutschen Bundestag.

In einem Gespräch ging es um Fragen zum Wochenablauf einer Bundestagsabgeordneten und aktuelle politische Probleme, wie der Neuwahl des Bundespräsidenten und dem von der Bundesregierung präsentierten Sparpaket.

8. März 2010
Petition: Gegen den Afghanistankrieg

Ich unterstütze die Petition gegen den Afghanistankrieg und fordere die Bundesregierung auf, bis zum 31.12.2010 ihre Truppen aus Afghanistan abzuziehen.

Hans-Jochen Tschiche, Aktivist der DDR-Opposition und der Friedensbewegung, stellte auf dem 200. Friedensweg der BI OFFENe HEIDe die Petition "Gegen den Afghanistankrieg" vor und rief dazu auf, dass viele Menschen aus unserem Land diese Petition unterstützen.

Petition "Gegen den Afghanistankrieg" unterstützen

Artikel der Altmarkzeitung zum 200. Friedensweg

26. Februar 2010
Im Gedenken an die Opfer von Kundus

„Die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE haben heute im Bundestag der Opfer von Kundus gedacht“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende Gesine Lötzsch zu der Aktion im Plenum in der Debatte über die Aufstockung und Erweiterung des Afghanistan-Mandates der Bundeswehr. „Wir lehnen den Krieg in Afghanistan ab. Die Bundeswehr muss noch in diesem Jahr zurückgezogen werden.“ Der stellvertretende Vorsitzende Jan van Aken: „Krieg ist nichts Abstraktes, sondern bedeutet tagtägliches Sterben. Hinter jedem Toten steht ein Schicksal, ein Gesicht, ein Name. Alle Abgeordneten, die heute dem Krieg zugestimmt haben, müssen wissen: Sie haben heute über Leben und Tod abgestimmt.“

Lötzsch weiter:
„Wir fordern den Bundestag auf, für ein würdiges Gedenken an die Kriegsopfer zu sorgen. Der Einsatz der Bundeswehr bekämpft nicht den Terrorismus, sondern verlängert die Leiden des Krieges. DIE LINKE wird sich auch durch den vom Bundestagspräsidenten verfügten Sitzungsausschluss nicht in ihrer Haltung beirren lassen.“

Van Aken weiter:
„Mehr Soldaten, mehr Probleme. Statt 850 weitere Soldatinnen und Soldaten nach Afghanistan zu schicken, muss der zivile Aufbau im Zentrum stehen. Auch die Aufstockung der Entwicklungshilfe ist eine Farce, solange sie in erster Linie den Bundeswehreinsatz flankiert. Die Koalition und die den Einsatz weiterhin befürwortenden Abgeordneten haben aus dem Bombenangriff von Kundus nichts gelernt.“

Flugblatt: Bundeswehr noch 2010 aus Afghanistan abziehen!

Aktuelles aus dem Bundestag

Linksfraktion fordert die Ausbildung zusätzlicher Lehrer und Erzieher

Bildung und Forschung/Antrag - 17.06.2010

Berlin: (hib/KTK/JOH) Die Bundesregierung soll zusammen mit den Ländern ein ”Sonderprogramm für die Finanzierung zusätzlicher Lehramtsstudienplätze“ entwickeln, so dass in einigen Jahren mindestens 10.000 Lehrer im Jahr mehr an allen Schulformen eingestellt werden können. Das fordert die Linksfraktion in einem Antrag (17/2019), der am Donnerstagabend in erster Lesung auf der Tagesordnung des Bundestages steht.

Zur Begründung führt die Linksfraktion an, dass etwa 50 Prozent der heute arbeitenden Lehrer älter als 50 Jahre seien und in den nächsten 15 Jahren in den Ruhestand gehen würden. Nach Berechnungen des Bildungsforschers Klaus Klemm müssten deshalb bis zum Jahr 2020 insgesamt 460.000 neue Lehrer eingestellt werden. Um die Klassen zu verkleinern, wären sogar noch mehr Neueinstellungen nötig, heißt es im Antrag. Um diesen Bedarf zu sichern, müsste man 25.000 zusätzliche Lehramts-Studienplätze schaffen, schreibt die Fraktion. Die Kosten dafür würden sich auf jährlich mindestens 185 Millionen Euro belaufen.

Auch in der frühkindlichen Bildung diagnostiziert die Linksfraktion ein Fachkräfteproblem: Um Kindern ab einem Jahr einen Betreuungsplatz zu garantieren, wie es die Bundesregierung ab 2013 vorsieht, müssten nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes 320.000 weitere Betreuungsplätze geschaffen und 64.000 zusätzliche Erzieher eingestellt werden, heißt es im Antrag. Da auch viele Erzieher in Kindertageseinrichtungen älter als 50 Jahre seien und in den nächsten Jahren in Rente gehen würden, müssten bundesweit etwa 130.000 Betreuungskräfte neu ausgebildet werden. Den finanziellen Aufwand dafür beziffert die Fraktion auf 1,26 Milliarden Euro.

Quelle: Deutscher Bundestag, PuK 2 - Parlamentskorrespondenz

Besuch von Angela Davis am 22.6.2010 in Magdeburg

Am 22. Juni 2010 besucht Angela Davis, seit 1972 Ehrenbürgerin der Stadt Magdeburg, die Landeshauptstadt. Nach verschiedenen Gesprächsrunden fand am Nachmittag im Haus der Gewerkschaften, wo knapp 200 Magdeburgerinnen und Magdeburger Angela Davis auf das Herzlichste begrüßten, eine kurzweilige Vortrags- und Diskussionsrunde statt. Moderiert wurde die Veranstaltung durch die Magdeburger Bundestagsabgeordnete Dr. Rosemarie Hein.

Positionen

Bildungsstiftung

Der CDU-Abgeordnete Uwe Schummer schlägt in seinem neuen Positionspapier, dass er mit der Erkenntnis von zu großen Klassen einleitet, vor, zur Überwindung der Bildungsmisere in der BRD das von der schwarz-gelben Koalition vorgeschlagene Stipendienprogramm durch eine Bildungsstiftung zu stützen, deren Siftungskapital aus dem Verkauf von 10 Prozent der deutschen Goldreserven gewonnen werden soll. Die Zinsen dieses Kapitals (400 Mio. Euro jährlich) sollen dem Stipendienprogramm zu gute kommen, indem die Stiftung aus diesem Geld Stipendien für akademische und berufliche Bildung finanziert.

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