15. Dezember 2011
Regierungspaket für Bildung und Teilhabe untauglich

Dr. Rosemarie Hein ergriff das Wort in der Debatte des Antrages der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum "Bildungs- und Teilhabepaket". Sie analysierte das Regierungspaket und musste seine "Untauglichkeit" feststellen: "Am Montag fand sich in der Magdeburger Volksstimme ein kleiner Artikel über die Schließung des Lerntreffs in Olvenstedt, einem Stadtteil von Magdeburg. Das Jobcenter hatte diesen bisher finanziert, und es hat nun die Finanzierung eingestellt. Eine der betreuten Schülerinnen hat sich seitdem in ihrem Notendurchschnitt von 2,8 auf 3,9 verschlechtert.
Was hat das mit dem vorliegenden Antrag zu tun? Sehr viel. Es zeigt nämlich die Untauglichkeit des von der Regierung beschlossenen Paketes für Bildung und Teilhabe. Für den Fall der Schülerin aus Olvenstedt ist es nämlich nicht gemacht. Erst wenn sie sich so weit verschlechtert hat, dass sie versetzungsgefährdet ist - da ist die Aussage der Bundesregierung leider sehr klar -, können die Eltern Lernförderung beantragen. Ob der Betreuer des Lerntreffs ihr dann allerdings noch helfen kann, ist völlig unklar. So funktioniert das. Funktionierende Strukturen werden einfach abgeschafft. Das ist nur ein Beispiel. Ich will weitere nennen."
Zur Rede

Lesen Sie dazu auch das Märchen vom guten BUT (Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung)

11. Dezember 2011
»Krise.Bildung.Zukunft.«

Eindrücke von der Studierendenkonferenz der Bundestagsfraktion

Über zweihundert Studierende aus ganz Deutschland haben sich am Sonntag in Berlin zu einer Konferenz getroffen, auf der die Interessen Studierender diskutiert wurden. Ich habe aus bildungspolitischer Sicht meine Auffassungen zu Fragen eines sozial gerechten Hochschulzugangs in einem Workshop dargelegt, gemeinsam mit Andreas Keller von der GEW. Aus der Diskussion habe ich viele Anregungen für die weitere Arbeit mitgenommen.

Meine Eingangsthese: die soziale Benachteiligung beim Hochschulzugang beginnt in der Grundschule. Der Grund: Auch bei gleichem Leistungsvermögen werden Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern seltener zum Gymnasium empfohlen als Kinder aus Familien in denen wenigstens ein Familienmitglied einen akademischen Abschluss hat. Die Ausgrenzung setzt sich in den weiterführenden Schulen fort, ungeachtet eines hohen Engagements der Lehrkräfte. Meine These: Das gesamte Bildungssystem befindet sich in einem Umbau, Ziel ist die Ausrichtung von Bildung auf eine bessere Vermarktbarkeit. Zunehmend wird in öffentlich finanzierter Bildung nur noch das finanziert, was mehr oder weniger vordergründig auf dem Arbeitsmarkt von Nutzen ist. Bildung als allgemeine Persönlichkeitsbildung wird zunehmend vernachlässigt. Im kommenden Jahr werden meine Kolleginnen und ich eine umfangreiche Broschüre über linke bildungspolitische Positionen vorlegen. Autorin: Dr. Rosemarie Hein

8. Dezember 2011
Zur Frage der Öffnung der Schulbezirke für Grund- und Sekundarschulen

Dr. Rosemarie Hein, MdB und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Magdeburg 

"Die Frage der Öffnung der Schulbezirke für Grund- und Sekundarschulen bewegt seit Wochen die Gemüter in Magdeburg. Am 7.12. fand dazu auch ein Elternstammtisch statt, an dem ich teilgenommen habe. Die Meinungen dort waren geteilt. Im Folgenden einige Gedanken zum Thema aus bildungspolitischer und kommunalpolitischer Sicht. Zum Artikel

Schulsozialarbeit keine Aufgabe der Kommune?

Zu ihrem Abstimmungsverhalten gibt die Stadträtin Rosemarie Hein einen Hintergrund.  

Mit dem Beschluss des Bundestages zum Bildungs- und Teilhabepaket wurde auch vereinbart, ein 400 Mio. schweres Programm zur Schulsozialarbeit bis zum Jahre 2013 aufzulegen. Dazu hat die Verwaltung in der vergangenen Stadtratssitzung eine Drucksache zur Umsetzung vorgelegt. Obwohl mit dem Paket eine Ausweitung der Schulsozialarbeit zustande kommt, habe ich mich bei der Abstimmung dennoch enthalten. Zu den Gründen lesen Sie weiter: Hier

15. November 2011
DIE LINKE unterstützt den Bildungsstreik

Ab dem 17. November 2011 geht es wieder los. Allenorten werden Demonstrationen und Veranstaltungen stattfinden, die sich mit dem Thema Bildung auseinander setzten.
Es wird zwar postuliert, dass man viel mehr für Bildung tun möchte, aber in der Realität ist das deutsche Bildungssystem weitgehend unterfinanziert, was vor allem deshalb zu Stande kommt, weil der Bund die Länder mit den hohen Aufwendungen alleine lässt. DIE LINKE unterstützt die Forderungen des Bildungsstreiks.
Anbei können Sie ein Positionspapier des Hochschulpolitischen Sprechers der Linksfraktion im Landtag Sachsen-Anhalt, Hendrik Lange, lesen. PDF

26. Oktober 2011
Keine Fraktion der Banken, sondern eine Fraktion für die Bevölkerung

Zu den heutigen Abstimmungen zur„Euro-Rettung“, zur Ausweitung der EFSF und zum sogenannten „Hebeln“ des Rettungsschirms

Heute hat die Bundeskanzlerin eine Regierungserklärung zum Europäischen Rat und zu den dort zu beschließenden Maßnahmen der „Euro-Rettung“ abgegeben. In dem Zusammenhang wurde über eine erneute Ausweitung und die sogenannte „Hebelung“ der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität“ (EFSF) – den „Euro-Rettungsschirm“ – abgestimmt. Hierzu brachte die Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP einen Antrag ein, der auch von der SPD und den Grünen unterstützt wurde.
Wir lehnen diese erneute und hoch riskante Ausweitung des EFSF sowie den von der Bundesregierung, EU-Institutionen (Kommission, EZB) sowie den meisten EU- und Eurozone-Regierungen verfolgten Kurs zur Euro-Rettung grundsätzlich ab: Die Maßnahmen der Euro-Rettung setzen nicht an den tieferen Ursachen der Eurokrise an. Sie sind zudem unsozial, weil sie die Bevölkerungen belasten und die Verursacher und Profiteure verschonen; sie sind wirtschaftlich unsinnig; und sie höhlen demokratische und parlamentarische Rechte aus. Anstatt aus der Krise heraus, führen die Maßnahmen geradezu in eine Diktatur der Finanzmärkte; in eine Situation, in der die Akteure der Finanzmärkte die Regierungen Europas immer weiter vor sich hertreiben.
Meine Fraktion hat daher in der heutigen Debatte gegen die „Hebelung“ des EFSF gestimmt, und dies im Gegensatz zur übergroßen Mehrheit des Bundestages. DIE LINKE ist keine Fraktion der Banken, sondern eine Fraktion für die Bevölkerung. Mein Abstimmungsverhalten können Sie hier einsehen.

Bürgersprechstunde

15. November 2011, 14.00 Uhr - 16.00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lade Sie herzlich in meine Bürgersprechstunde am 15. November 2011 in mein Wahlkreisbüro in der Ebendorfer Straße 3 in Magdeburg ein. Wenn Sie Fragen zu meiner parlamentarischen Arbeit haben oder konkrete Anliegen an mich haben, können Sie sich dort an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen


Ihre Rosemarie Hein




19. Oktober 2011
Die Geschichte vom guten BUT

Seit Monaten geistern Nachrichten um das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung (BUT) durch die Nachrichten. Erst war eine "Bildungschipkarte" angedacht, dann wurde in hochkomplizierten Verhandlungen ein noch komplizierteres Antragsverfahren entworfen.
Plötzlich war die Umsetzung strittig und Kommunen wussten nicht genau, nach welchen Verwaltungs- vorschriften sie das Paket umsetzen sollten. Jetzt wird es nicht richtig angenommen; die Antragswelle blieb aus.
All dies hat mich dazu veranlasst, ein Märchen zu schreiben, das Märchen vom guten BUT.
Es war einmal... 

27. August 2011
Begabungen fördern und länger gemeinsam Lernen

Position der Bundestagsfraktion DIE LINKE zu aktuellen schulpolitischen Debatten

Auf der Klausur der Bundestagsfraktion DIE LINKE am 27. August 2011 wurde eine Position der Fraktion zur aktuellen schulpolitischen Diskussion, vor allem um die Zweigliedrigkeit im Schulsystem, die derzeit vor allem von der Union geführt wird, gefasst. Sie können die Position hier lesen:

http://www.rosemarie-hein.de/themen/bildungspolitik/


Bildungsverantwortung gemeinsam wahrnehmen

Antrag – Drucksache Nr. 17/6094

Das Bildungssystem ist unterfinanziert und sozial ungerecht. Eine bessere Finanzausstattung sowie eine bessere Durchlässigkeit der Bildungssysteme der einzelnen Bundesländer können von Bund und Ländern nur gemeinsam erreicht werden. Der Bildungsföderalismus muss neu justiert werden. DIE LINKE formuliert hierfür Eckpunkte und fordert die Bundesregierung zum Handeln auf.


 

Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse wirksam regeln

Antrag – Drucksache Nr. 17/6271

DIE LINKE. fordert ein bundesweit einheitliches, vereinfachtes System der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen. In der letzten Legislaturperiode haben wir das Thema bereits prominent in die Diskussion gebracht und ein Gesetz gefordert. Die Bundesregierung legt nun einen völlig unzureichenden Entwurf vor. Wir zeigen mit diesem Antrag den zusätzlichen Regelungsbedarf und stellen Mindestkristerien für ein gutes Anerkennungsverfahren auf.


 

Erklärung zum Abstimmungsverhalten zur PID

Zweite und dritte Beratung des von den Abgeordneten Ulrike Flach, Peter Hintze, Dr. Carola Reimann, Dr. Petra Sitte, Jerzy Montag und weiteren Abgeordneten eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Regelung der
Präimplantationsdiagnostikgesetz – PräimpG – Drucksache 17/5451

Am Donnerstag habe ich bei der Abstimmung zur begrenzten Zulassung von
Präimplantationsdiagnostik (PID) mit der Mehrheit gestimmt, und zwar für den Antrag,
auf dem auch meine Unterschrift steht. Abstimmungen, zu Themen, die in allen
Fraktionen unterschiedlich diskutiert werden, bezeichnet man oft als „Sternstunden des
Parlamentarismus“. Man sagt das deshalb, weil Abgeordnete dabei frei von sonst mehr
oder weniger starken Fraktionszwängen nur ihrem persönlichen Gewissen folgen. Das
war bei dieser Abstimmung in besonderer Weise der Fall.

Es gab, auch in der LINKEN keine einheitliche Fraktionsmeinung und die
Argumentationen der unterschiedlichen Standpunkte waren immer auch ernst zu
nehmen. Darum finde ich es falsch, nun zu behaupten irgendjemand habe verloren. Ich
achte die Standpunkte von anderen Abgeordneten, auch wenn ich sie nicht teile.
In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich viele Briefe beantworten müssen.
Viele Argumente wurden meiner Auffassung entgegengehalten. Ich habe sie alle erwogen, konnte aber keiner folgen. Viel mehr folgen konnte ich den Wortmeldungen aus der Ärzteschaft, die mir auch hinreichend die Gewähr boten, dass mit dieser medizinischen Möglichkeit verantwortungsvoll umgegangen wird.

Ich verstehe mein Stimmverhalten als ein Ja zum Leben, als ein Ja zur eigenen ethischen Verantwortung von Eltern, als eine Aufforderung an die Gesellschaft mit Leben verantwortungsvoll umzugehen, vor der Geburt und danach. Für das Danach sehe ich großen Nachholbedarf. Für das Davor gilt für mich: die Gefahr des Missbrauches einer technisch machbaren Möglichkeit ist nicht durch ein Verbot der Nutzung derselben zu erreichen, sondern nur durch eine Werteübereinkunft der ganzen Gesellschaft und sicherer humanistischer Wertmaßstäbe jeder und jedes Einzelnen.

Mit der Entscheidung vom Donnerstag im Deutschen Bundestag liegt die Entscheidung in
der Hand derer, die es betrifft. Das finde ich vernünftig.

Rosemarie Hein

Rosemarie Hein bei der Einweihung der sanierten Kita "Bertis Biberburg"

Am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, nahm Rosemarie Hein eine ganz besondere Einladung war. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt, Wulf Gallert, war sie Gast zur feierlichen Eröffnung der sanierten Kita "Bertis Biberburg" im Magdeburger Stadtteil Fermersleben.

Mit dem Umbau des bestehenden Hauses und dem hellen Erweitrungsbau haben Fermersleber Kinder nun mehr Platz in einer Kindertageseinrichtung in ihrem Stadtteil. Besonders hervorzuheben ist auch die Schaffung von Krippenplätzen, welche vorher in Fermersleben nicht vorhanden waren.

Besuchergruppe der Volkshochschule Magdeburg im Deutschen Bundestag

Am 26. Mai 2011 besuchten Schülerinnen und Schüler der Volkshochschule Magdeburg auf Einladung von Rosemarie Hein den Deutschen Bundestag. Nach dem die TeilnehmerInnen von der Besuchertribüne die Plenarsitzung des Deutschen Budnestages mitverfolgen konnten, hatten die Schülerinnen und Schüler im Anschluss die Möglichkeit "ihrer" Wahlkreisabgeordneten Fragen zu stellen. Besonders interessierte dabei, wie die Woche einer Abgeordneten aussieht und wie man überhaupt dazu kommt "Politik zu machen".

Rede zur Jugendweihe am 14.5.2011 in Wolfen

Liebe Mädchen und Jungen, liebe Eltern, liebe Gäste,
die Jugendweihe ist etwas ganz besonderes im Leben junger Menschen. Der heutige Tag ist für euch vielleicht der erste bewusste Schritt ins Leben. Darum werden hier im Saal auch Viele aufgeregt sein. Die Jugendlichen, aber auch die Eltern und Großeltern.

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Grußwort 5 Jahre Familienhaus Madeburg e.V.

Sehr geehrte Frau Wölk, sehr geehrter Herr Schuhmann, sehr geehrter Herr Giefers,

Liebe Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins Familienhaus Magdeburg,

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Einladung zu Ihrer Jubiläumsveranstaltung danke ich Ihnen herzlich. Ich bin ihr gerne nachgekommen. Ich möchte Ihnen heute persönlich zum 5-jährigen  Bestehen des Vereins Familienhaus Magdeburg gratulieren und Ihnen, auch im Namen meiner Partei und meiner Fraktion im Stadtrat, meine Anerkennung für Ihr engagiertes Wirken aussprechen.

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Wenn alle Brünnlein fließen…

Pünktlich zum Start der Brunnensaison war es u.a. auch Rosemarie Hein zu verdanken, dass der Otto-von-Guericke-Brunnen am Rathaus sprudeln kann. Mit Hilfe aller Sponsoren ist es nun möglich, dass die überwiegende Anzahl der Brunnen der Landeshauptstadt in dieser Saison uneingeschränkt sprudeln und zu einem lebendigen Stadtbild beitragen.

Leserbriefe

Leider hat die Volksstimme folgenden Leserbrief von mir bisher nicht veröffentlicht.

Wahlkampf der SPD mit unlauteren Mitteln – Absage des OB reicht nicht aus

Mit einiger Verwunderung habe ich in der Volksstimme von der Absage des Oberbürgermeister Lutz Trümper  für die Teilnahme an der Frauentagsveranstaltung der SPD im Rathaus gelesen. Nach der Auseinandersetzung in der jüngsten Stadtratssitzung hätte ich ein konsequenteres Verhalten erwartet. Aber offensichtlich tritt die SPD im Wahlkampf alle rechtlichen Bestimmungen und der OB sogar die eigenen Anweisungen mit Füßen. Wenn die SPD die Berechtigung für die Veranstaltung der Stadtratsfraktion und der Landtagsfraktion im Rathaus damit begründet, dass es schließlich keine öffentliche Veranstaltung sei, weil es einen festen Kreis der Eingeladenen gebe, dann frage ich mich, warum der kürzlich in Magdeburg durchgeführte Parlamentariertag der LINKEN, bei dem es auch nur geladene Gäste gab, nicht in der Johanniskirche stattfinden durfte. Misst die SPD mit zweierlei Maß?  Und wenn nun bei der Veranstaltung der SPD der Oberbürgemeister absagt und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt teilnehmen darf – was ich im Übrigen durchaus richtig finde – dann ist wohl kaum zu erklären, warum er der ganzen Verwaltung untersagt hat, an dem Fachkolloquium zur Hyparschale (Volksstimme berichtete)teilzunehmen, obwohl dort weder eine Partei oder Fraktion als Veranstalterin auftrat noch irgendein Landtagskandidat oder Parteivorsitzender zu Wort kam. Fragwürdig ist auch, dass der OB von der Veranstaltung des Parteivorsitzenden der SPD, Siegmar Gabiel,  mit zwei Landtagskandidaten innerhalb des Vierwochenzeitraumes vor der Wahl in der IGS „Willi Brandt“ nichts gewusst haben will, aber noch in der Stadtratssitzung erklären konnte, dass das Landesverwaltungsamt diese Veranstaltung genehmigt habe. Mal abgesehen davon, dass die Schulleiterin und das Landesverwaltungsamt offensichtlich Nachhilfe in Sachen Demokratie benötigen und sie weder das Parteiengesetz noch die vor Jahren erlassenen Empfehlungen des Kultusministeriums zu politischer Bildung in Schulen kennen, ist es auch eine Frage des guten Tons einer Partei, wie man in Wahlkampfzeiten agiert. Wieviel Angst muss man eigentlich vor der Wahl und ihrem Ausgang haben, wenn man zu solch unlauteren Mitteln greift?

Rosemarie Hein

Magdeburg, den 05.03.2011

Schriftliche Erklärung zur Abstimmung über Zusatzpunkt 4: Beratung Beschlussempfehlung des Ausschusses nach Artikel 77 des Grundgesetztes (Vermittlungsausschuss)

Gesetz zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch

Zu den vielen Gründen, die Änderung der Hartz IV-Regelsätze abzulehnen, gehört auch das von der Regierung so hochgejubelte Bildungspaket für Kinder und Jugendliche. Zum einen hat der Verlauf der Debatte gezeigt, dass der Regelungs- und Änderungsbedarf wesentlich höher ist, als von der Regierung angenommen.

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Henselmann-Kolloquium:

Die Hyparschale von Magdeburg - gestern-heute-morgen

 

Dr. Rosemarie Hein eröffnete am 22. Februar 2011 als Vorstandsmitglied der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Dr. Thomas Flierl das 6. Hermann-Henselmann-Kolloquium DIE HYPARSCHALE VON MAGDEBURG. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die 1969 von Ulrich Müther errichtete Hyparschale, deren Bedeutung und mögliche Nutzungsmöglichkeiten. Zahlreiche Interessierte waren der Einladung der Hermann-Henselmann-Stiftung gefolgt und nutzten die Möglichkeit mit den hochkarätigen Expert_innen ins Gespräch zu kommen. Leider verweigerten sich die eingeladenen Kommunalpolitiker_innen von SPD, CDU und FDP einem solchen Gespräch und glänzten durch Abwesenheit. Auch der Oberbürgermeister wollte sich einer Debatte nicht stellen und untersagte dies auch seinen Dezernenten. Er machte so diese Veranstaltung zu einem Wahlkampfthema. Die anwesenden Magdeburgerinnen und Magdeburger hatten kein Verständnis dafür.

Begrüßungsrede zum Kolloquium der Hermann-Henselmann-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 22.02.2011 in Magdeburg

KulTour

Im Februar 2011 fand meine erste KulTour durch Magdeburg statt. Meine Mitarbeiter und ich besuchten verschiedene Kultureinrichtungen und freischaffende Künstler_innen in Magdeburg. Am ersten Tag stand das Puppentheater auf dem Programm.

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Klausur des Arbeitskreises III der Linksfraktion: Innovation, Bildung, Wissenschaft, Kultur und Medien

Vom 14.-15. Januar fanden sich die Bildungs,- Medien- und KulturpolikerInnen der Linksfraktion zu einer Arbeitsklausur zusammen, um das letzte, politisch vielfältige und für DIE LINKE erfolgreiche Jahr Revue passieren zu lassen sowie die Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2011 festzulegen.

Auf dem Feld der Bildungspolitik werden wir auch weiterhin, dort wo es nötig ist, die Bundesregierung kritisieren, sie an ihre Versprechen erinnern und für eigene Vorhaben streiten. So setzt sich zwar mittlerweile die von der LINKEN immer wieder eingeforderte Erkenntnis durch, dass die bundesdeutsche Bildungslandschaft einer grundlegenden Reform bedarf. Allerdings, und da liegt die Krux, versucht die Schwarz-Gelbe Regierung dies mit immer neuen Scheinreförmchen und Mini-Vorhaben, die sich an der Zuständigkeit der Länder für Bildung vorbei mogeln und in der Praxis nichts Zählbares bringen.

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Bildungstour durch Rheinland-Pfalz
13. Januar 2011

Die Bundestagsabgeordneten und Mitglieder des für Bildungsfragen zuständigen Ausschusses im Bundestag, Agnes Alpers und Dr. Rosemarie Hein, sind mit ihrer Rheinland-Pfälzer Kollegin Kathrin Senger-Schäfer drei Tage auf Bildungstour in Rheinland-Pfalz

Ziel ihrer zahlreichen Gespräche in Bildungseinrichtungen und Institutionen ist es, Fragen der Entwicklung des bundesdeutschen Schulsystems vor Ort zu diskutieren und mehr über die Wirkung bundespolitischer Entscheidungen in den Ländern und Kommunen zu erfahren. Von besonderem Interesse ist für sie in Rheinland-Pfalz die mit der Einrichtung der Realschule Plus begonnene Umstrukturierung des Schulsystems zu einem sogenannten zweigliedrigen System unter Abschaffung der Hauptschule und die Auswirkungen dieser Reform auf die Übergänge in die berufliche Bildung. Die Abgeordneten trafen in ihren Gesprächen auf viel Engagement und Enthusiasmus.

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13. Januar 2011

Linke Bildungstour in Rheinland-Pfalz, Teil 1

Alle bildungspolitischen Studien und Befunde der letzten Zeit belegen wieder sehr deutlich: Deutschland ist in der Bildungspolitik ein Entwicklungsland. Das gegenwärtige Bildungssystem ermöglicht keine gleichberechtigte Teilhabe, es spaltet. In keinem anderen Land hängt der Bildungserfolg der Kinder nach wie vor so sehr vom Geldbeutel der Eltern ab wie in Deutschland. Was tut die Bundesregierung dagegen? Sie legt eine Vielzahl von Hilfsprogrammen auf, von denen sie sich Verbesserungen in den wichtigsten Bereichen versprechen. DIE LINKE lehnt dieses Flickwerk ab und hat eigene Vorschläge unterbreitet. Die schwarz-gelben Programme werden aus unserer Sicht den Praxistest nicht einen Tag bestehen.

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15. Januar 2011

Linke Bildungstour in Rheinland-Pfalz, Fazit

Wie geht es weiter in der Bildungspolitik, zum Beispiel in Rheinland-Pfalz. Das wollten die Bundestagsabgeordneten, Katrin Senger Schäfer, Agnes Alpers und Dr. Rosemarie Hein erfahren.

Dazu besuchten sie an drei Tagen im Januar verschiedene Einrichtungen in Mainz, Speyer und Ludwigshafen.  Es ging um das Zusammenspiel von Bund, Land und Kommunen und bildungspolitischen Belangen. Überall wurden sie freundlich empfangen und kamen mit ihren GastgeberInnen – manchmal nach anfänglicher Skepsis – sehr schnell zu einem interessanten Gedankenaustausch. Oft war die Zeit zu knapp um in die Tiefe zu gehen, darum haben sie versprochen: Wir kommen wieder.

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Quelle: http://archiv.rosemarie-hein.de/aktuell/archiv-aktuell/aktuell-2011/