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Mein Spezialgebiet ist die Bildungspolitik

DIE LINKE  tritt ein für:

  • Chancengleichheit für alle Kinder, und eine hohe Bildungsbeteiligung,eine
  • längere gemeinsame Schulzeit und den höchstmöglichen Schulabschluss für jede und jeden,
  • ein hohes Niveaus der Bildung auf der Grundlage eines soliden Wissens und Könnens, insbesondere der sicheren Beherrschung der Kulturtechniken,
  • Entwicklung von Lernfähigkeiten für selbständigen Wissenserwerb,
  • soziales Lernen in heterogenen Lerngruppen,
  • mehr horizontale Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen,
  • Ausgleich von Nachteilen beim Bildungserwerb,
  • inklusives Lernen, auch für Kinder mit Behinderungen,
  • möglichst stabiles und ausgewogenes Netz von leistungsfähigen Schulstandorten mit einem vielseitigen Angebot,
  • eine vollwertige Berufsausbildung für alle Kinder und Jugendlichen,

Nicht erst die PISA-Studie hat auf die Defizite der Bildungspolitik in Deutschland aufmerksam gemacht. Insbesondere im Osten wird schmerzlich bewusst, dass der Übergang zum gegliederten Schulsystem nach 1991 nicht die erhofften Ergebnisse gebracht hat: weder wurden die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler besser gefördert, noch hatten die leistungsschwächeren bessere Chancen. Im Gegenteil, Lernmotivationen haben auch wegen schlechter Zukunftschancen besonders in der Sekundarschule und im berufsbildenden Bereich bei vielen jungen Menschen stark abgenommen.

In der Grundschule können die Grundlagen sicherer Beherrschung der Kulturtechniken nicht mehr hinreichend gelegt werden. Nun scheint die Öffentlichkeit aufgescheucht. Die finnischen Sätze „Auf den Anfang kommt es an.“ Und „Niemand soll beschämt werden.“ machen die Runde, ohne dass die dafür nötigen Veränderungen hinreichend in Angriff genommen würden. Sicher ist die Bedeutung frühkindlicher Bildung inzwischen unumstritten und man streitet „nur noch“ über den Weg.

Sicher ist begriffen worden, dass die Hauptschule keine Perspektive hat, aber diese Einsicht erwächst bei nicht wenigen aus nur aus demografischen Zwängen. Das Gymnasium wird als vermeintlich elitärer Anspruch auf „höhere Bildung“ mit Zähnen und Klauen verteidigt, ohne zu merken, dass damit auch den Leistungsstärkeren nur bedingt gedient ist und soziale Segregation, auch wenn viele das nicht zugeben wollen, verstärkt wird. Immerhin werden in Berlin und Schleswig-Holstein nun Schritte zur Gemeinschaftsschule gegangen und Gesamtschulen haben ungebrochenen Zulauf.

In Sachsen-Anhalt sind alle Reformversuche bisher gescheitert oder wurden von der derzeitigen Landesregierung zurückgenommen. Dagegen wurden Mechanismen der strengeren Auslese und der Verweigerung von Bildungszugängen gesetzlich verankert.

Reformkonzepte haben es nach wie vor schwer in deutscher Bildungspolitik. Aber grundlegende Reformen ohne bildungspolitische Sackgassen sind erforderlich, soll sich in der Bildung wirklich etwas ändern. DIE LINKE hat konkrete Vorstellungen dazu. Sie beziehen sich ebenso auf andere Strukturen, andere pädagogische Konzepte wie auf eine Neuordnung und Modernisierung der Bildungsinhalte.


Im Folgenden Positionspapiere zur Bildungspolitik
1. Juli 2016 Bundestag/Bürgerschaftliches Engagement /Positionen/Rosemarie Hein

Bundesfreiwilligendienst – Ein Erfolgsmodell mit offenen Baustellen

IM WORTLAUT- linksfraktion.de von Rosemarie Hein, Sprecherin für berufliche Aus- und Weiterbildung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Vor fünf Jahren wurde der Bundesfreiwilligendienst (BFD) als Ersatz für den Zivildienst geschaffen. Seitdem haben 216.000 Menschen einen Bundesfreiwilligendienst angefangen. Waren es anfänglich noch mehr junge... Mehr...

 
15. April 2016 Allgemeine Bildung/Bürgerschaftliches Engagement /Positionen/Rosemarie Hein

Über bürgerschaftliches Engagement und Programmpolitik

Artikel von Dr. Rosemarie Hein veröffentlicht im Newsletter für Engagement und Partizipation in Deutschland 7/2016:In der Basisgruppe meiner Partei erzählte mir eine ältere Genossin vor kurzem stolz, dass „ihre“ Klasse für sie zu ihrem 88. Geburtstag Bilder gemalt habe. Bilder als Dankeschön für die wöchentlichen Lesestunden. Einmal pro Woche geht... Mehr...

 
5. August 2015 Berufliche Bildung/Bürgerschaftliches Engagement /Rosemarie Hein/Wahlkreis

Assistierte Ausbildung und Ehrenamt für die Arbeit mit Geflüchteten und Asylsuchenden – Themen der Bundestagsabgeordneten in der Sommerpause

In der Sommerpause besuchte die Bundestagsabgeordnete Rosemarie Hein aus Magdeburg verschiedene Institutionen und Einrichtungen. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen ehrenamtliches Engagement in der Betreuung von Geflüchteten und Asylsuchenden sowie die Einführung der assistierten Ausbildung mit dem Lehrjahr 2015/16. Hein erklärte dazu:„Wir... Mehr...